UNTERHACHING ![]() MEIN WERDEGANG Mit dem Stichpunkt „mein Werdegang" möchte ich Ihnen aufzeigen, wie ich Gemeinderat wurde und einige Beispiele meiner Tätigkeit für Unterhaching und die Unterhachinger darstellen. Meine Kompetenzen in der öffentlichen Verwaltung haben im Jahre 2001 dazu geführt, dass mich der damalige und heutige Fraktionsvorsitzende Christian Kriz für das Unterhaching-Team von Erwin Knapek angeworben hat. Im Hauptberuf bin ich Verwaltungsfachwirt beim Landkreis München. Im Rahmen dieser Tätigkeit und meiner insgesamt über 20-jährigen beruflichen Laufbahn konnte ich mir ein breites Wissen in vielen Bereichen der öffentlichen Verwaltung aneignen. Mein derzeitiger Aufgabenbereich als stellvertretender Leiter der Kfz- Zulassungs- und Führerscheinstelle bringt die Leitung und Führung von vielen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mit sich und erfordert in Anbetracht des hohen Parteiverkehrsaufkommens auch einen sicheren Umgang mit Bürgern unterschiedlicher Herkunft und Nationalität. Nachdem ich am 03. März 2002 von den Bürgerinnen und Bürgern in den Gemeinderat gewählt wurde, konnte ich in vielfältigen Bereichen bei der Gestaltung und Verwaltung unserer Heimatgemeinde mitwirken. Insbesondere aufgrund meiner früheren Tätigkeit in der Baugenehmigungsbehörde beim Landkreis München wurde ich für den Bauausschuss und zugleich als stellvertretender Baureferent im Gemeinderat bestellt. Auch wurde ich in den Aufsichtsrat der Gemeinnützigen Wohnungsbaugesellschaft mbH Unterhaching (GWU) und der Geothermie Unterhaching GmbH berufen. Darüber hinaus habe ich noch Aufgaben als Verbandsrat für den Zweckverband zur Abwasserbeseitigung im Hachinger Tal und bin stellvertretendes Mitglied des Kultur- und Sozialausschusses, sowie des Kuratoriums Freizeitstätte. Die mir zugedachten Aufgaben haben mir die Möglichkeit eröffnet, in den vergangenen fünf Jahren an vielen für Unterhaching nachhaltig bedeutsamen Projekten und Entscheidungen mitzuwirken. So war ich z. B. an der Durchführung des Architektenwettbewerbs für die Generali Sportarena am Utzweg beteiligt. Im Bereich „Kriegersiedlung", östlich der Münchner Straße musste die Bauleitplanung den aktuellen Gegebenheiten angepasst werden. Die weiteren Schritte der Bebauung unseres größten Neubaugebietes, der „Stumpfwiese", waren mit sog. Vorhaben- und Erschließungsplänen weiter zu entwickeln. Speziell in diesem Gebiet wurden auch ca. 60 Wohnungen der GWU errichtet, an deren Gestaltung ich als Aufsichtsrat aktiv mitgewirkt habe. Nachdem ich über meine Gemeinderatstätigkeit hinaus auch noch dem erweiterten Aufsichtsrat der „Gemeinnützigen Baugenossenschaft Unterhaching und dem Verwaltungsbeirat einer größeren Eigentümergemeinschaft angehöre, darf ich sagen, dass ich an der Verwaltung von über 500 Wohnungen in Unterhaching mit beteiligt bin. An den Beschlüsse des Gemeinderats zur heutigen Gestaltung des Landschaftsparks Unterhaching habe ich auch deshalb gerne mitgewirkt, weil es mir wichtig ist, dass Naherholung für die Menschen möglich bleibt. Am Rand des Landschaftsparkes liegt eine weitere Investition für die Zukunft, die in der laufenden Wahlperiode in Gang gesetzt wurde und die den künftigen Gemeinderat sicher beschäftigen wird, der Kauf des sog. „Johanneshofes". Eine Gemeinde in der Größe Unterhachings hat auch für die Versorgung seiner Bürgerinnen und Bürger Sorge zu tragen. So waren im Bauausschuss insbesondere eine Reihe von Beschlüssen zur Entwicklung des Gewerbegebietes am Grünwalder Weg zu treffen. Hierzu zählt unter anderem die Entscheidung zur Errichtung des Kreisverkehrs beim Baubetriebshof, die eine wesentliche Verbesserung des Verkehrsflusses bewirkt hat. An dieser Planung war ich aktiv beteiligt. Nunmehr möchte ich den Bereich Bau und Verkehr verlassen und mich einem weiteren wichtigen Aspekt zuwenden: Der amtierende 1. Bürgermeister Erwin Knapek hat mich in den Aufsichtsrat der Geothermie Unterhaching GmbH empfohlen, seither kann ich aktiv an einem der nachhaltigsten Projekte der Gemeinde Unterhaching mitbestimmen. Die Versorgung mit Energie ist ein wichtiger Teil der Daseinsvorsorge. Dabei ist gerade in Zeiten einer drohenden Klimakatastrophe auf schadstoffarme Technik zu setzen. Mit einem konsequenten Ausbau der geothermischen Energieversorgung und der Weiterführung von Maßnahmen zur Energieeinsparung wird es möglich, die Gemeinde Unterhaching umfassend mit erneuerbaren Energien zu versorgen. Damit auch die Unabhängigkeit von den großen Energieunternehmen gewährleistet bleibt, muss die Geothermie Unterhaching GmbH im Eigentum der Gemeinde bleiben. Dafür trete ich als Aufsichtsrat und als Bürger von Unterhaching ein. Mir liegt das Wohl und die weitere Entwicklung meiner Heimat sehr am Herzen. Ich habe mich deshalb entschlossen, innerhalb der Parteigremien meinen Hut zur Bürgermeisterkandidatur in den Ring zu werfen. Es freut mich, dass ich Vorstand, Fraktion und am 03. Mai 2007 auch die Mitglieder des SPD-Ortsvereins davon überzeugen konnte, der richtige Mann für die Nachfolge von Erwin Knapek zu sein. Bis zum 02. März 2008 – dem Tag der nächsten Kommunalwahl – ist es jetzt meine Aufgabe, Sie - liebe Unterhachingerinnen und Unterhachinger - davon zu überzeugen, dass ich Sie unter dem Motto „Gegenwart nachhaltig gestalten – Zukunft lebenswert erhalten" als Bürgermeister in die kommenden Jahre begleiten darf. Zum Abschluss möchte ich noch einen Appell an Sie richten: Nehmen Sie Ihr Recht auf Mitbestimmung wahr und gehen Sie am 02. März 2008 zur Kommunalwahl. Vielen Dank für Ihr Interesse! Wolfgang Panzer Ihr Kandidat für Unterhaching |